"Speedport Neo"

Neuer Telekom-Router soll Kabelsalat reduzieren

22.05.2015
Von Thomas Cloer
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Die Telekom bringt Mitte Juni einen neuen Router heraus, der besonders viele Funktionen vereint und damit Kabelsalat reduzieren soll.

Im relativ kompakten Gehäuse des "Speeport Neo" stecken DSL-Modem, Netzteil, Telefon-Basisstation (DECT), WLAN-Router sowie Powerline-Adapter. Der Speedport Neo wird direkt in die Steckdose gesteckt und soll so möglichst einfach anzuschließen und zu benutzen sein. Ein bereits am Router angemeldetes Schnurlostelefon "Speedphone 10" liegt bei.

Ein schnurloses Speedphone 10 liegt dem Speedport Neo bereits bei.
Ein schnurloses Speedphone 10 liegt dem Speedport Neo bereits bei.
Foto: Telekom

Das DSL-Modem unterstützt laut Ankündigung ADSL und VDSL2 inklusive Vectoring (bis 100 Megabit/s), das WLANWLAN die Funkstandards IEEE 802.11 a/b/g/n/ac und die Powerline-Komponente einen Durchsatz von bis zu 750 Mbps. Der Speedport Neo unterstützt das Teilen der WiFi-Verbindung über "WLAN To Go" - so heißt die Kooperation der TelekomTelekom mit Fon - und ist für Entertain und Internet-Telefonie geeignet. Top-500-Firmenprofil für Telekom Alles zu WLAN auf CIO.de

Ein Speedport Neo und ein Entertain Media Receiver 303, angeschlossen über Powerline (Steckosen-Netz)
Ein Speedport Neo und ein Entertain Media Receiver 303, angeschlossen über Powerline (Steckosen-Netz)
Foto: Telekom

Erklärte Zielgruppe für das Gerät sind Kunden, die einfach online gehen wollten und eine überschaubare Zahl von Features wünschten. Alles andere "demotiviere und berge das Risiko von Fehlern", fand die Telekom in einer interne Kundenstudie heraus. Der Speedport Neo ist ab 16. Juni bei der Telekom und im Fachhandel erhältlich und kostet rund 180 Euro.

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