Strategien


8 Gedanken von Hansjörg Leichsenring

Social Media: Stucture follows Strategy

Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern und verfügt über die Bankleiterqualifikation nach §33 KWG. Leichsenring arbeitet derzeit als (Interims-)Manager und Berater von Banken und Finanzdienstleistern. Ebenso ist er als Referent und Moderator im In- und Ausland sowie als Fachautor tätig.
In Unternehmen bestehen Vorbehalte gegenüber sozialen Medien. Hansjörg Leichsenring trug sie zusammen und wirbt um ein besseres Verständnis.
Hansjörg Leichsenring ist Unternehmensberater und Interimsmanager.
Hansjörg Leichsenring ist Unternehmensberater und Interimsmanager.
Foto: Hansjörg Leichsenring

Das Wachstum sozialer Medien wie FacebookFacebook oder TwitterTwitter ist ungebrochen. Viele Unternehmen tun sich allerdings immer noch schwer mit einem aktiven Einbezug in ihre Geschäftsstrategie. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und liegen unter anderem in verschiedenen Missverständnissen, denen die Verantwortlichen unterliegen. Einige davon werden in dieser Serie aufgegriffen und kurz erläutert. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

1. Soziale Medien haben mit dem wirklichen Leben nichts zu tun

Mich verwundet, wie häufig man immer noch die Meinung hört, dass Internet und soziale MedienMedien die virtuelle Welt abbilden und Massenmedien die reale. In Wahrheit ist es umgekehrt. Das Internet ist längst keine Parallelwelt mehr. Bezogen auf Finanzdienstleiter hat z.B. die Online-Agentur Zieltraffic bereits vor einiger Zeit festgestellt, dass 70 Prozent der Diskussion rund um das Thema BankenBanken über Social Media-Kanäle stattfindet. Ob es den Unternehmen gefällt oder nicht: Facebook & Co sind längst zu einem wichtigen, wenn nicht sogar dem wichtigsten Ort geworden, an dem man über sie diskutiert und sich über ihre Produkte, Preise und Dienstleistungen austauscht. Top-Firmen der Branche Banken Top-Firmen der Branche Medien

2. Sozial bedeutet uneigennützig

Das Wort sozial suggeriert auf den ersten Blick, dass Aktivitäten in sozialen Medien primär altruistisch motiviert sind. Selbst viele Social MediaSocial Media Manager denken so. Folglich tun sich Vorstände, die für ihre Investitionen einen Return sehen wollen, von vorne herein schwer damit, in diesen Bereich zu investieren. Alles zu Social Media auf CIO.de

Ein Blick in den Duden belegt jedoch, dass das Wort sozial aus dem lateinischen socius abgeleitet ist und dies bedeutet schlichtweg: gemeinsam. Bei sozialen Medien geht es damit primär um die Art und Weise, wie zusammengearbeitet wird. Auch wenn dies mancherorts bestritten wird: Für Social Media gibt es einen ROIROI und dieser lässt sich auch konkret berechnen. Alles zu ROI auf CIO.de

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