Strategien


Freelancer: 75 Euro pro Stunde

Software-Tester stark nachgefragt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
IT-Abteilungen heuern immer mehr freie Tester an. Die Experten sind in der Regel 46 Jahre alt, haben 20 Jahre Berufserfahrung und kosten 75 Euro pro Stunde.
Die meisten freien Tester leben laut der Münchener Projektbörse Gulp in den Postleitzahbereichen D6 und D8.
Die meisten freien Tester leben laut der Münchener Projektbörse Gulp in den Postleitzahbereichen D6 und D8.
Foto: Gulp

Von einem Boom bei freiberuflichen Testern will die Münchener IT-Projektbörse Gulp zwar noch nicht sprechen, aber die Nachfrage steigt. In den vergangenen zwölf Monaten hätten Unternehmen im Schnitt in sieben Prozent aller Anfragen nach Test-Spezialisten gesucht - mit Tendenz nach oben, so Gulp.

Dabei verlangen Tester etwas mehr Geld als der Rest der bei Gulp registrierten IT-Freiberufler. Während der durchschnittliche Stundensatz bei 72 Euro liegt, schlagen Tester mit 75 Euro zu Buche. Im Schnitt sind sie 46 Jahre alt (Gesamtheit: 44 Jahre) und weisen, wie alle anderen Freien auch, durchschnittlich 20 Jahre Berufserfahrung auf.

Wer sich als Tester selbstständig machen möchte, sollte entweder in die Region Frankfurt/Main oder den Münchener Raum ziehen. Dazu ein paar Daten: In den Postleitzahlenbereichen D6 (Frankfurt/Main, Mannheim) und D8 (München, Ingolstadt) ist gut jeder fünfte IT-Freie Tester. Nach den Worten von Gulp-Sprecher Stefan Symanek ist dort auch die Nachfrage besonders hoch. Eine Auswertung nach Regionen habe ergeben, "dass der Anteil der Tester in jeder Region in etwa dem Anteil der Projektanfragen dort entspricht".

Relativ hoch ist der Bedarf demnach auch in den Regionen D5, D4 und D7. Der 5er-Bereich (Bonn, Köln) kommt auf einen Anteil von elf Prozent, der 4er- (Osnabrück, Münster, Duisburg) und der 7er-Bereich (Stuttgart, Karlsruhe) jeweils auf rund zehn Prozent. Besonders niedrig ist er dagegen in den Regionen D0 (Leipzig, Chemnitz) und D3 (Hannover, Kassel, Göttingen). Hier beträgt der Anteil der Tester an den bei Gulp registrierten IT-Freien jeweils unter fünf Prozent.

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