Finance IT


Kreditinstitute machen Terminals zum Vertriebskanal

Wie Banken und Sparkassen neue Kunden gewinnen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit Selbstbedienungs-Automaten werden Banken und Sparkassen künftig neue Kunden gewinnen. Das Ziel, Kosten zu verringern, wird nicht mehr im Vordergrund stehen.

Die Analysten von Ibi Research, Universität Regensburg, sind sich einig: "In Zukunft wird sich der SB-Kanal zu einem ,echten’ Vertriebskanal entwickeln", schreiben sie. Für ihre Studie "Kundenbindung und Neukundengewinnung im Vertriebskanal Selbstbedienung" haben sie mit 82 Experten deutschsprachiger Kreditinstitute gesprochen.

Fazit: Der Einsatz von Geldausgabeautomaten und Kontoauszugsdruckern, SB-Terminals, Einzahlungsautomaten und Cash Recyclern steigt. Noch nennen BankenBanken und Sparkassen Kostensenken als Hauptziel. Das wird sich aber ändern. Top-Firmen der Branche Banken

Ibi Research erwartet, dass über die SB-Schiene zunehmend neue Kunden geworben werden. In den kommenden drei Jahren nutzen Geldinstitute die Automaten beispielsweise stärker zur individualisierten Kundenansprache und zu Werbezwecken.

Hintergrund: Mittlerweile setzt sich bei Entscheidern der Gedanke durch, die vielen und regelmäßigen Kontakte, die über Automaten und Terminals laufen, gezielter für den Vertrieb zu nutzen. Kunden sollen mehr Möglichkeiten bekommen, direkt auf Werbung und Produktinformationen zu antworten.

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