Strategien


Privat-IT am Arbeitsplatz

Wo der CFO vom CIO Nachhilfe braucht

Christiane Pütter ist Journalistin aus München.

Auch in Sachen "Bring your own device" müsse der IT-Chef Aufklärungsarbeit leisten, so Bulkeley weiter. Der Trend, dass immer mehr Menschen private Geräte auch dienstlich nutzen - und umgekehrt - erschwert Bestandsaufnahmen der Unternehmens-IT. Dazu Berater Potts: "Wenn jemand spätabends vom heimischen Rechner aus noch einmal seine Mails checkt, ist dieses Gerät Teil Ihrer Infrastruktur, obwohl es in keiner Ihrer Aufstellungen vorkommt."

Der unsichtbare Einflussbereich des CIOs

Für Bulkeley folgt daraus, dass der Einflussbereich eines CIOs deutlich größer ist als auf den ersten Blick sichtbar. Das könnten IT-Entscheider durchaus dem CFO gegenüber anbringen. Dass der Trend "Bring your own" Sicherheitsrisiken birgt, ist ein weiterer Aspekt.

Der Knackpunkt in Gesprächen mit dem CFO ist und bleibt dessen Zahlenfixiertheit. Bulkeley gesteht zu, dass der Wertbeitrag eines PCs nun einmal schwer zu erheben sei.

Das gelte insbesondere für die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz. Bulkeley zitiert mehrere CIOs, nach deren Meinung dieser Trend die Nutzerzufriedenheit steigere. Gemeinhin folgt daraus die These, dass auch ihre Produktivität zunimmt. Belegen kann das allerdings niemand.

Eine Einschätzung, die übrigens auch für Social MediaSocial Media gilt. Mehrere IT-Entscheider meinen, man solle die Leute ruhig FacebookFacebook und YouTube anklicken lassen. CFOs sei das jedoch nicht leicht zu vermitteln. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de

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