Finance IT


Gerüchte über Auslagerung zweier großer Rechenzentren

Zurich Financial Services prüft Outsourcing im großen Stil

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services wird im November den Betrieb zweier Data Center ausschreiben. Das behaupten zumindest Schweizer Medien.
James Schiro, CEO der Zurich Financial Services.
James Schiro, CEO der Zurich Financial Services.

Die Schweizer Gerüchteküche serviert Outsourcingabsichten von der Zurich Financial Services (ZFS): Die Versicherung soll das Auslagern seiner beiden großen Rechenzentren in Schlieren und Los Angeles erwägen. Wie die "NZZ am Sonntag" erfahren haben will, sollen die beiden ProjekteProjekte im November ausgeschrieben werden. Alles zu Projekte auf CIO.de

Hintergrund ist eine - offenbar dringend nötige - Umstrukturierung in der IT. Laut NZZ Online sind nach verschiedenen Zukäufen und Übernahmen derzeit "hunderte von IT-Plattformen und Systemen" in Betrieb. ZFS-CEO James Schiro wolle nun konsolidieren. Der Amerikaner hatte schon bei Amtsantritt 2002 einen Rationalisierungsprozess ausgerufen. Auf Nachfragen von cio.de sagte eine Sprecherin, die Bank kommentiere keine Marktgerüchte.

In der Folge waren laut NZZ im Jahr 2003 die Wartung von Laptops, PCs und Druckern an IBMIBM gegangen. Der Vertrag sei kürzlich vorzeitig aufgelöst worden. Alles zu IBM auf CIO.de

Schweizer Branchenkenner halten nun die amerikanische CSC für den aussichtsreichsten Kandidaten, wobei auch die indische Wipro als Wettbewerber gilt. CSC hatte 2004 einen Sieben-Jahresvertrag mit der ZFS über Entwicklung und Wartung von Anwendungen abgeschlossen. Dafür hatten 1600 Mitarbeiter die Seiten gewechselt.

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