Strategien


Checkliste für Kostensenkungen

19 Sparmaßnahmen bei den IT-Kosten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

4. IT-Systeme und Anwendungen

  • Mit allen Dienstleistern die Preise neu verhandeln. Anzustreben ist eine dauerhafte Reduktion, aber auch Krisenrabatte sind möglich (zum Beispiel Reduktion für zwölf Monate um 20 Prozent, danach dauerhaft um siebeneinhalb Prozent).

  • Mit allen Dienstleistern über Wartungs- beziehungsweise Supportverträge reden. Vorübergehende Stilllegungen von Verträgen (und der Zahlungen) vereinbaren. Supporteinsätze sollten in dieser Zeit nach Aufwand bezahlt werden.

  • Der CIO sollte Dienstleister nach deren Vorschlägen zu Kostensenkungen fragen. Gegebenenfalls kann man sich Einsparungen teilen.

  • Den Warenkorb reduzieren. Weniger verschiedene Geräte bedeutet größere Stückzahlen und damit günstigere Preise. Wer keinen Warenkorb hat, sollte jetzt einen einführen.

  • Von den Lieferanten kostenlose eProcurement-Lösungen einfordern. Das verkürzt Lieferprozesse, vereinfacht Buchungen und reduziert Prozesskosten.

  • Softwarelizenzen auditieren lassen. Es gibt Firmen, die diesen Audit kostenlos machen, Optimierungen vorschlagen und durchführen und über einen Teil der Einsparungen bezahlt werden. Hier sind Einsparungen von zehn bis 20 Prozent die Regel und nicht die Ausnahme.

  • Wenn noch monetäre Flexibilität besteht, ist jetzt der Zeitpunkt zur Konsolidierung der Infrastruktur. IT-Entscheider sollten virtualisieren.

Michael Jost arbeitet seit Ende 2007 beim Münchener Unternehmen Scopar (Scientific Consulting Partners) und war vorher IT-Bereichsleiter beim Energiedienstleister Techem, Eschborn.

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