Was CIOs können müssen

7 Pflicht-Disziplinen für IT-Führungskräfte

23.09.2016

Risiko-Management wird wichtiger

Rusty Weston beobachtet, dass nach der Wirtschaftskrise viele Firmen weniger risikofreudig sind als zuvor - das gelte selbst für die, die sonst immer Vorreiter beim Einsatz neuer Technik seien. Vorne mit dabei zu sein, sei heute bei ihnen kein Prinzip mehr. Im Vordergrund stehe die Frage, mit welchem Risiko Neuerungen verbunden seien.

Bei der Weinkellerei Gallo beispielsweise ist die Risiko-Einschätzung Teil der Bewertung vor jedem Projekt. "Bevor etwas genehmigt wird, werden neben den Kosten immer auch die Geschäftsrisiken durchgespielt", sagt CIO Kushar. Dass diese Disziplin einen festen Platz im IT-Management habe, bestätigt Ron Lamb. Darüber werde zwar vielerorts nicht ausdrücklich gesprochen, doch Risiko-Einschätzung sei Pflicht für jeden Manager.

Drittens: Gute Arbeitsbeziehungen aufbauen

Wie auch andere Menschen tendierten IT-Manager vorrangig dazu, darauf zu achten, beliebt zu sein. Doch das allein macht noch keine gute Arbeitsbeziehung zu den Kollegen aus. Dafür müsse man sich auch Respekt verschaffen. Entscheidend ist es laut Rusty Weston von der Infoworld auch, zuzuhören.

Ein anspruchsvolles Feld bei der Beziehungsgestaltung ist der Kontakt zu Dienstleistern. In vielen Unternehmen stehen die Zeichen auf KonsolidierungKonsolidierung: Die Zahl der Anbieter soll kleiner werden. Wer sich nur noch mit wenigen Herstellern auseinandersetzt, kann engere Beziehungen zu ihnen aufbauen. Dieser Vorteil verringert sich allerdings dadurch, dass bei wenigen Dienstleistern der einzelne mehr Macht hat. IT-Chefs wandeln hier auf einem schmalen Grat und können viel dazu lernen, was Aufbau und Pflege von geschäftlichen Beziehungen angeht. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Viertens: Kennzahlen richtig lesen

Von Daten aus der Supply Chain bis zu Informationen, die aus der Herstellung zusammengetragen werden: Die Datenalayse durchdringt die gesamte IT zunehmend, berichtet Gallo-CIO Kushar. Wenn er IT-Führungskräfte einstellt, sucht er immer Kandidaten aus, die mit Daten-Dashboards umgehen können.

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