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Mobile-Skepsis

Bankkunden wollen den Mann mit Schlips sehen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Das persönliche Gespräch mit dem Berater hat für Bankkunden nach wie vor Priorität. Deutsche Kunden achten besonders stark auf Preise und Gebühren.
Bitte recht ordentlich: Bankkunden wollen immer noch einem seriösen Berater gegenübersitzen, Online und Mobile hin oder her.
Bitte recht ordentlich: Bankkunden wollen immer noch einem seriösen Berater gegenübersitzen, Online und Mobile hin oder her.
Foto: Yuri Arcurs - Fotolia.com

Mobile-Banking, Online-Banking, Apps allerorten - BankenBanken bemühen sich sehr um moderne Vertriebswege. Dennoch: Am Wichtigsten bleibt den Kunden das persönliche Gespräch. Das ergab eine gemeinsame Studie der beiden Kommunikationslösungs-Anbieter Avaya und BT Global Services. Top-Firmen der Branche Banken

Diese Meinung vertreten nicht nur deutsche Verbraucher. Die Studie beinhaltet auch Daten von britischen, spanischen und US-amerikanischen Befragten. Insgesamt haben rund 2.000 Konsumenten teilgenommen.

Zu den deutschen Bankkunden: Mehr als sechs von zehn Befragten (62 Prozent) erklären die örtliche Filiale zu ihrer wichtigsten Anlaufstelle. Damit schlägt der Mann mit Schlips alle anderen Vertriebswege aus dem Rennen. Zum Vergleich: Die Frage, ob sie gern öfter per Web mit ihrer Bank chatten würden, bejahen nur 16 Prozent der Bundesbürger. Lediglich elf Prozent würden gern öfter Video-chatten.

Beim Thema Mobile Banking liegt Deutschland leicht unter dem Durchschnitt. Knapp jeder Vierte (24 Prozent) aller Befragten hat Mobile Banking zumindest einmal ausprobiert. Unter den deutschen Bankkunden sind es 21 Prozent.

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