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Bilaterale Supply-Chain-Prozesse

Commerzbank, Evonik und BASF kooperieren

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Bilaterale Supply-Chain-Prozesse stehen im Mittelpunkt eines Blockchain-Projekts von Commerzbank, Evonik und BASF.
Die Commerzbank engagiert sich seit Jahren beim Thema Blockchain.
Die Commerzbank engagiert sich seit Jahren beim Thema Blockchain.
Foto: Alexandros Michailidis - shutterstock.com

Gemeinsam mit den Industriekonzernen EvonikEvonik und BASFBASF hat die CommerzbankCommerzbank eine Blockchain-Plattform zur effizienten Abwicklung von bilateralen Supply-Chain-Prozessen zwischen Unternehmen im Live-Betrieb getestet. Die Partner konnten gegenseitige Forderungen von Evonik und BASF mittels eines programmierten Zahlungsprozesses hochautomatisiert und volldigital prüfen, bezahlen und verbuchen. Sie nutzten dafür Services des Datendienstleisters Elemica. Top-500-Firmenprofil für BASF Top-500-Firmenprofil für Commerzbank Top-500-Firmenprofil für Evonik

Evonik und BASF übermittelten dazu geschäftsprozess-relevante Daten mithilfe von Elemica an die Blockchain-Plattform der Commerzbank. Danach erzeugte die Plattform ein vollständiges und manipulationssicheres Abbild dieser Prozesse und -daten. Im Anschluss wurden Zahlungen über die BlockchainBlockchain automatisiert abgewickelt, wobei die Partner auf der Plattform mit elektronischem Geld (E-Geld) handelten. Die Abwicklung der ZahlungenZahlungen mit dem E-Geld erfolgte nach einer automatisierten Validierung der Transaktion über Smart Contracts. Alles zu Blockchain auf CIO.de Alles zu Finance IT auf CIO.de

"Potenzial für die Digitalisierung von Lieferketten"

"Programmierbares Geld hat ein enormes Potenzial für die weitere Digitalisierung von Lieferketten", kommentiert Carsten BittnerCarsten Bittner, Bereichsvorstand Technology Foundations der Commerzbank. "Mit diesem Projekt sind wir beim Einsatz von Blockchain-basierten Zahlungsverkehrslösungen wieder einen deutlichen Schritt weiter." Profil von Carsten Bittner im CIO-Netzwerk

Die Commerzbank erklärte bereits im Herbst 2017, sich einer Initiative von UBS und IBM angeschlossen zu haben, die eine neue globale Handelsplattform auf Basis der Blockchain-Technologie errichten will. Zu den weiteren Unterstützern zählten damals die Bank of Montreal (BMO), die CaixaBank und die Erste Group. Mittlerweile startete das Geldinstitut unter anderem Pilotprojekte mit Daimler Trucks, Continental und Siemens.

Commerzbank, Evonik, BASF | Blockchain
Branchen: BankenBanken/Industrie
Use Case: automatisiertes digitales Abwickeln bilateraler Lieferketten-Prozesse
Dienstleister: Elemica Top-Firmen der Branche Banken

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