Analyse von Computerwoche und ChannelPartner

Die beliebtesten Systemhäuser Deutschlands

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.

PC-/Server-Infrastruktur

In der Gunst der Anwenderunternehmen bei Projekten rund um die PC- und Server-Infrastruktur hat sich IT-Haus ganz knapp die Pole Position gesichert. Die Föhrener erzielten mit 92,9 Punkten einen hauchdünnen Vorsprung vor MR Datentechnik. Das Nürnberger Systemhaus kam auf 92,8 Zähler in der Beliebtheitsskala. Als Dritter schaffte es Bürotex/SCC, sich mit 92,3 Punkten einen Podestplatz zu sichern. Auf den weiteren Plätzen folgen BSH Systemhaus (91,0), Cancom/Sysdat (89,5), Bechtle (88,3), Fritz & Macziol (86,0) sowie RZNet (84,6). Etwas abgeschlagen vervollständigen Computacenter mit 75,0 Punkten und T-Systems mit 59,7 Zählern die Top Ten.

Wer derzeit im Server-Umfeld Projekte an Land ziehen möchte, muss das Thema Virtualisierung beherrschen. Fast sämtliche Vorhaben drehen sich momentan darum, die bestehende Infrastruktur im Rechenzentrum effizienter auszunutzen. Kein Wunder in Krisenzeiten, wenn die IT-Budgets knapper bemessen sind und jede Neuanschaffung genau geprüft wird. Da jedoch die Anforderungen des Business an die IT keineswegs geringer werden, müssen sich die IT-Verantwortlichen etwas einfallen lassen. Das Zauberwort, das dazu in den letzten Monaten immer häufiger fällt, lautet Virtualisierung. Mit den entsprechenden Lösungen soll sich die vorhandene Data-Center-Infrastruktur effektiver und damit kostengünstiger betreiben lassen. Untersuchungen hatten immer wieder gezeigt, dass Rechenkapazitäten oft ungenutzt brachliegen. Eine Virtualisierungsschicht über der Hardware erlaubt es, von den Anwendungen geforderte Rechenkapazitäten dynamisch zuzuweisen. Gesetzt scheinen dabei vor allem die Lösungen von VMware.

Channelpartner-Chefredakteur Christian Meyer führte durch die Preisverleihung. (Foto: Urban Decker)
Channelpartner-Chefredakteur Christian Meyer führte durch die Preisverleihung. (Foto: Urban Decker)
Foto: Ronald Wiltscheck

Gelingt es, die vorhandenen Rechner besser auszulasten, entfällt die Notwendigkeit, neue ServerServer anzuschaffen. Das haben in den zurückliegenden Quartalen auch die Server-Hersteller schmerzlich zu spüren bekommen. Absatz- und Umsatzzahlen rutschten im deutlich zweistelligen Prozentbereich ab. Auch in den aktuellen Projekten der Systemhäuser spielen Neuanschaffungen meist nur eine untergeordnete Rolle. Kaufen die Anwenderunternehmen ein, wird in aller Regel auch gleich die Virtualisierung mit in den Einkaufskorb gepackt. Außerdem fällt die Wahl der Firmen meist auf günstigere Blade-Systeme. Teure Hochleistungs-Server scheinen momentan dagegen weniger gefragt. Alles zu Server auf CIO.de

Auch bei der Anschaffung von neuen Client-Systemen halten sich die Unternehmen derzeit zurück. Experten beobachten, dass die Erneuerungszyklen in Zeiten, wenn das Geld knapp ist, deutlich ausgedehnt werden. Schließlich tut es das Gros der Bürorechner noch eine Weile. Wenn doch eine Kaufentscheidung ansteht, haben klassische Desktops in aller Regel die schlechteren Karten. Wer neue Clients anschafft, entscheidet sich meist für Notebooks. Lediglich für Spezialanwendungen wie CAD-Systeme, die eine starke Grafikleistung erfordern, sind stationäre Rechner noch die bessere Alternative.

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