Mailserver

E-Mail-Systeme professionell absichern

17.09.2010
Von Johann Baumeister
Dipl. Inform. Johann Baumeister blickt auf über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Softwareentwicklung sowie Rollout und Management von Softwaresystemen zurück und ist als Autor für zahlreiche IT-Publikationen tätig. Sie erreichen ihn unter jb@JB4IT.de

Absicherung durch Clustering

Die geringste Ausfallzeit und damit die höchste Verfügbarkeit erreicht man mit einem Failover-Cluster. Hierbei handelt es sich um vollständig redundante Server-Systeme, die mit einem gemeinsamen Datenträger ausgestattet sind. Alle Knotenrechner zusammen bilden eine Ressourcengruppe. Diese tritt nach außen als ein geclusterter Dienst in Erscheinung. Folglich wird der gesamte Failover-Cluster als ein einzelner Exchange-Server im Netzwerk dargestellt. Dahinter verbergen sich aber mehrere Knoten des Clusters.

MS-FO-Cluster: Im Windows Server 2008 hat Microsoft die Verwaltung der Cluster vereinfacht und stellt dazu einen Cluster Manager bereit.
MS-FO-Cluster: Im Windows Server 2008 hat Microsoft die Verwaltung der Cluster vereinfacht und stellt dazu einen Cluster Manager bereit.

Im Fehlerfall, also bei Ausfall eines dieser Knoten, übernehmen die anderen den Dienst. Dies kann, sofern die Applikation mitspielt, völlig unbemerkt vom Benutzer erfolgen. Damit federn Failover-Cluster Ausfälle einer Server-Hardware, aber auch des E-Mail-Servers ab, denn der Benutzer wird bei korrekter Funktionsweise davon nichts bemerken. Im Windows Server 2008 hat Microsoft diese Cluster-Funktionen vereinfacht. Das Aufsetzen und Betreiben eines Clusters wird damit gegenüber der Vorgängerversion bedeutend einfacher. Neu ist auch die Unterstützung von geografisch verteilten Clustern.

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