Karriere und Kommunikation

Generation Y versus ältere Mitarbeiter

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Auch beim Griff zum Hörer sind sich die Generationen einig: Für zwölf Prozent der Älteren ist das Telefon das bevorzugte Kommunikationsmittel, für zehn Prozent der Jüngeren ebenso. Bei der E-Mail werden schon eher Abweichungen deutlich: 28 Prozent der Älteren schreiben am liebsten eine Mail, bei den Jüngeren sind es 35 Prozent.

Eine andere Frage bezieht sich auf die Arbeitszeiten. Nach acht Stunden sollte Schluss sein, so die herrschende Meinung. In der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre arbeiten 64 Prozent acht Stunden oder weniger, in der Kategorie ab 55 Jahren sind es mit 58 Prozent ungefähr ebenso viele.

Um Fünf ist Schluss - zumindest im Büro

Der Feierabend scheint vielen heilig zu sein: 41 Prozent der Älteren geben an, das Büro um 17 Uhr zu verlassen. Unter den Jüngeren sind es 38 Prozent. Allerdings zeigen sich Unterschiede bei den Anfangszeiten: 53 Prozent der Älteren sitzen schon vor acht Uhr am Schreibtisch - aber nur 43 Prozent der Jüngeren.

Doch unabhängig von Anfangs- und Schlusszeiten müssen viele Befragte länger arbeiten, als sie sich in der Firma aufhalten. 62 Prozent der Befragten ab 55 Jahren nehmen Arbeit mit nach Hause, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre sind es 69 Prozent.

Soweit zu Kennzahlen über die Arbeitszeit. Careerbuilder hat außerdem Einstellungen untersuchen lassen, und hier zeigen sich schon eher Unterschiede zwischen Jüngeren und Älteren.

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