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Kriterien für Projektmanagement-Software



Hartmut Lüerßen ist Partner der Lünendonk GmbH. Die Marktanalyse- und Beratungsschwerpunkte von Hartmut Lüerßen sind Digitalisierung, Trends in der IT-Beratung sowie IT-Service, Engineering Services und Personaldienstleistungen.

Beispiele dieses Trends sind Social Networks wie FacebookFacebook, die inzwischen über MicrosoftMicrosoft SharepointSharepoint oder andere Lösungen als Social-Media-Plattform für die interne Projektkommunikation genutzt werden, einschließlich mobiler Apps für den Zugriff von unterwegs über das Smartphone. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Sharepoint auf CIO.de

Probleme durch Integration und Hersteller-Abhängikeit

Die "Integrationsfähigkeit in Dritt-Systeme" liegt in der Bewertung auf Rang fünf mit durchschnittlich 2,27. Ebenfalls mit einer Bewertung im wichtigen Bereich der Skala folgt das Thema "Hohe Abhängigkeit von Herstellern und externer Beratung bei Anpassungen und Änderungen" (durchschnittliche Bewertung 2,46). Dieses Auswahlkriterium, das hoch bewertet aber das Gegenteil gewünscht ist, sorgt in Verbindung mit "Modulweisen Updates und Upgrades" für sinkende Folgekosten bei Anpassungen und flexiblere Kosten durch schrittweise Erweiterungsmöglichkeiten, wenn zusätzliche Funktionen benötigt werden.

Das Angebot von so genannten "Cloud Services (Software as a Service)", also der Nutzung von Software über das Internet auf der Basis von Nutzungsgebühren statt Lizenzen, hat aus Sicht der befragten Unternehmen in diesem Softwaresegment noch keine große Bedeutung. Die durchschnittliche Bewertung von 3,35 liegt im neutralen Bereich der Skala.

Zukünftig wird jedoch eine steigende Bedeutung von Cloud-Angeboten erwartet. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die befragten Unternehmen vor solchen Überlegungen zunächst selbst einen höheren Standardisierungsgrad erreichen müssen und dieses Ziel auch mit der Einführung einer ERP-Software verbinden.

Reporting-Aufgaben bedeuten hohen manuellen Aufwand

Berücksichtigt man die Vielfalt der eingesetzten Lösungen sowie den relativ geringen Integrationsgrad, wird deutlich, dass gerade Reporting-Aufgaben einen hohen manuellen Aufwand nach sich ziehen, fehleranfällig sind und Stand heute bei vielen Unternehmen kaum Möglichkeiten für Ad-hoc-Reporting bieten. Diese Funktionen werden jedoch von der Geschäftsführung zunehmend gefordert.

Das zeigt sich auch bei der Analyse der zukünftigen Herausforderungen für die Unternehmen: Hier stehen ReportingReporting, internationaler Wettbewerb/Kostendruck und Komplexität ganz oben auf der Agenda. Auf diese Trends haben führende Anbieter von Unternehmenssoftware bereits reagiert und bieten zunehmend Business-Analytics-Funktionen an. Alles zu Reporting auf CIO.de

Hartmut Lüerßen ist Partner bei der Lünendonk GmbH.

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