Die Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Alle wollen zu Google, kaum einer zu Siemens

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 20 Jahren. Langweilig? Nein, sie entdeckt immer neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und im eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisiert.

Die Absteiger des Jahres

Noch vor sechs Jahren dominierte Siemens das Ranking der beliebtesten IT-Arbeitgeber wie heute Google. Mittlerweile ist der Konzern auf Platz acht abgerutscht. Für Informatiker ist Siemens nach den Schmiergeldskandalen, dem Verkauf der Handy-Sparte und dem Aderlass in der Festnetzsparte nicht mehr so attraktiv. Da scheint es auch nichts zu helfen, dass Siemens-Chef Peter Löscher von 1500 offenen Stellen spricht, die zu 80 Prozent für Ingenieure und Naturwissenschaftler gedacht sind. Allein am Standort Erlangen habe man 700 offene Positionen zu besetzen.

Auch der Dresdner Chip-Hersteller AMD Saxony, vergangenes Jahr noch auf Platz 13, hat an Attraktivität eingebüßt und findet sich im Mittelfeld (Platz 37). Ein Grund dafür könnte sein, dass die Krise die Chipindustrie besonders beutelt, was die Jobperspektiven in der Branche schmälert.

Arbeiten bei Google

Das IT-Absolventenbarometer 2009

Das Research- und Beratungsunternehmen Trendence hat 5227 examensnahe Studenten der IT-Wissenschaft von 72 Hochschulen befragt. Zwischen Februar und Juni 2009 sind die Teilnehmer per Brief oder E-Mail mit individuellem Passwort eingeladen worden und haben aus einer Liste von mehr als 100 Unternehmen ihre attraktivsten Arbeitgeber ausgewählt. Sie konnten auch Firmen, die nicht auf der Liste stehen, hinzufügen.

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