Rolle des Systemintegrators

Continental wird Partner bei BMW-Allianz zum autonomen Fahren

20.06.2017
Der Autozulieferer Continental tritt der Allianz um BMW für selbstfahrende Autos bei. Continental wird Entwicklungspartner der Kooperation zwischen BMW, Intel und Mobileye, wie der Konzern mitteilte.
Frank Jourdan, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety
Frank Jourdan, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety
Foto: Continental AG

Als Systemintegrator spiele ContinentalContinental eine "Schlüsselrolle" bei der Industrialisierung der Plattform. "Die Kooperation mit den beteiligten zentralen Partnern bietet die einmalige Chance, vorweg zu fahren und die Zukunftstechnologien schneller auf die Straße zu bringen", sagte Conti-Vorstandsmitglied Frank Jourdan. Top-500-Firmenprofil für Continental

BMWBMW, Intel und Mobileye hatten bereits im vergangenen Jahr ein Bündnis geschmiedet, um eine technologische Plattform für hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu entwickeln. Diese soll auch anderen AutoherstellernAutoherstellern zur Verfügung gestellt werden. Mitte Mai hatte bereits der Conti-Rivale Delphi in der Partnerschaft eine ähnliche Rolle wie Continental übernommen. Intel ist derzeit dabei, die israelische Mobileye für rund 15,3 Milliarden US-Dollar (13,7 Mrd Euro) zu übernehmen. Top-500-Firmenprofil für BMW Top-Firmen der Branche Automobil

Mit jedem weiteren direkten Zulieferer komme man dem Ziel näher, sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich laut Mitteilung. "Wir wollen sicheres autonomes Fahren bis 2021 zur Serienreife bringen und diese Technologie aktiv gestalten."

Anfang April hatten Daimler und Bosch angekündigt, gemeinsam die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens vorantreiben wollen. Die beiden Unternehmen hatten eine Entwicklungskooperation vereinbart. (dpa/rs)

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