Eine mehrstufige Storage-Infrastruktur scheitert oft am Geld

Datenschutz und Compliance: Ein effektives Duo

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Dass eine umfassende Storage-Infrastruktur heute mehrere Stufen beinhaltet, hat sich durchgesetzt - theoretisch. In der Praxis scheitert es häufig am fehlenden Budget. Zumindest behauptet das mit 48 Prozent fast jeder zweite Befragte. 41 Prozent geben an, die Daten erst einmal klassifizieren zu müssen. Und mit 36 Prozent ist die Technologie mehr als jedem Dritten schlicht zu kompliziert - die Integration sei zu schwierig.

Die Analysten wollten wissen, wer das Datenschutz-Budget verantwortet. In der überwiegenden Mehrheit von 70 Prozent ist es der CIO. 14 Prozent der Unternehmen übertragen es einer Informationssicherheits-Gruppe und in acht Prozent sind verschiedene Geschäftsbereiche zuständig.

Noch ist der Compliance Officer ein Exot

Bislang haben erst zwei Prozent der Befragten einen dezidierten ComplianceCompliance Officer oder ein entsprechendes Team eingesetzt. Eine gute Idee, findet Aberdeen. Kann doch die Datenschutz-Strategie gleich auf die gesetzlichen Regelungen abgestimmt werden, was Zeit und Geld spart. Alles zu Compliance auf CIO.de

Unternehmen, die noch nicht soweit sind, sollten zumindest einen Plan für den Datenschutz entwickeln und alle Maßnahmen in eine unternehmensweite IT-Strategie einbinden.

Aberdeen hat für die Studie "The road to recovery" die Datenschutz-Strategien von 70 Global Playern aus verschiedenen Branchen untersucht.

Zur Startseite