Finance IT


Deutsche Bank

Flexible Ressourcen

Governance Boards überwachen Standards und entscheiden über neue. Das 2004 neu geschaffene „Technology Governance Committee“ entscheidet mit Architekten der CIO- und Infrastrukturbereiche über neue Technologien. „Das führt von einer reinen Applikations- und Komponentenbetrachtung zu einem Gesamtblick auf die verwendete Infrastruktur“, sagt Riemenschnitter. Im nächsten Schritt kann die IT dann Business-Services und Produktpakete anbieten.

Auch externe Dienstleister bindet die IT mit ein, weil sie wie IBMIBM in Kontinentaleuropa Teile der Infrastruktur betreiben und auch für sie die Roadmap gilt. „Mit allen unseren Governance-Maßnahmen haben wir 2005 unter anderem das bisher hohe Wachstum bei Servern global deutlich verringert“, bilanziert Riemenschnitter. Alles zu IBM auf CIO.de

Auch beim Thema StorageStorage senkte die IT durch teils kostengünstigere Speichermedien und ein mehrstufiges Speichermodell die Kosten erheblich: Guidelines legen nun fest, welche Speichertypen für welche Daten genutzt werden sollen. In anderen Projekten standardisierte die IT global alle Desktop-Betriebssysteme und die Mail-Umgebung zusammen mit wesentlichen Prozessen und Tools. Nach dem globalen XP-Roll-out gingen deutlich weniger Problem-Calls ein, und Patches lassen sich seitdem weltweit in 48 Stunden ausrollen. Alles zu Storage auf CIO.de

Allerdings setzt die Transformation hin zu einer flexiblen IT neben der Technik auch das Verständnis der Geschäftsprozesse voraus. „Wir müssen verstehen, welche Leistungsspitzen bei einzelnen Anwendungen am Tag, in der Woche, im Monat und im Jahr auftreten“, so Riemenschnitter. „So können wir entscheiden, welche Anwendungen wir in gemeinsamen Umgebungen betreiben können und wo ein Pay-per-Use-Modell für die Bank ökonomisch sinnvoll ist.“ Durch eine stärkere VirtualisierungVirtualisierung will die Bank die Leistungs-Peaks besser abfangen. „Dazu haben wir 2005 einige Piloten gestartet.“ Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Wo dies noch nicht der Fall ist, will die IT im nächsten Schritt nach dem Standardisieren und Virtualisieren möglichst flexible und transparente Preise definieren sowie IT-Service-Level einführen. „Wir wollen unseren Business-Einheiten‚ viel stärker Pay-per-usage-Modelle schaffen. Damit geben wir den Abteilungen mehr Flexibilität etwa bei schwankendem Ressourcenbedarf“, erläutert Riemenschnitter.

Zur Startseite