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Vor allem Besserverdiener nutzen E-Banking

Neun von zehn Internet-Usern erledigen Bank-Geschäfte online

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Ins Internet statt an den Schalter - das ist für neun von zehn Usern Alltag, wenn es um ihre Bankgeschäfte geht. Insbesondere Haushalte mit einem Netto-Einkommen ab 2.500 Euro führen ihr Konto per PC. Geht es allerdings um Kapitalanlagen, ist der Mitarbeiter unersetzlich. Das geht aus einer Studie des Anbieters PPI hervor.
Blick auf die Online-Nutzungshäufigkeit nach Produktart
Blick auf die Online-Nutzungshäufigkeit nach Produktart

Für seine Bankgeschäfte bemüht man sich heutzutage nicht mehr in die Filiale. Das meinen jedenfalls 95 Prozent der Besserverdiener und 85 Prozent der Haushalte mit bis zu 2.500-Euro-Nettoeinkommen.

Allerdings gilt das noch nicht für alle Erledigungen. So werden zwar 99 Prozent der Überweisungen und 80 Prozent der Daueraufträge online ausgeführt, bei Terminüberweisungen sieht es jedoch schon anders aus: 68 Prozent der Gutverdiener wickeln sie elektronisch ab, aber nur 54 Prozent der Haushalte unter 2.500 Euro Nettoverdienst. Eine ähnliche Diskrepanz weist die Online-Abwicklung von Depotverwaltung und Aktiengeschäften auf (66 Prozent ab 2.500 Euro Nettoverdienst, 53 Prozent darunter).

Bei beratungsintensiven Produkten wie Kapitalanlagen oder Finanzierungsgeschäften möchten die Studienteilnehmer dagegen denn doch lieber mit einem Menschen sprechen. Kapitalanlagen führen 45 Prozent der Besserverdiener und nur 25 Prozent der Haushalte mit niedrigerem Einkommen via Internet aus. Finanzierungsgeschäfte wickeln sogar nur neun Prozent (ab 2.500 Euro Nettoeinkommen) beziehungsweise drei Prozent (bis 2.500 Euro Nettoeinkommen) am Rechner ab.

Die Autoren der Studie wollten generell wissen, warum sich nicht jeder Internet-Nutzer für das Online-Banking erwärmen kann. Ergebnis: Noch immer bestehen Vorbehalte in Punkto Sicherheit, wie drei von fünf Nicht-Usern erklären. Ihre Befürchtungen drehen sich um PhishingPhishing (43 Prozent der Nennungen), ungeklärte Haftungsfragen bei Online-Betrug (32 Prozent) und Angst vor MalwareMalware (25 Prozent). Alles zu Malware auf CIO.de Alles zu Phishing auf CIO.de

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