Jeder Dritte würde wegen unflexibler Arbeitsbedingungen kündigen

Starre Arbeitsplätze machen krank

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Laut der Umfrage von Avaya scheint es deutschen Beschäftigten dabei besser zu gehen als dem europäischen Durchschnitt. Immerhin haben 30 Prozent der Bundesbürger angegeben, ihr Unternehmen biete flexible Arbeitsbedingungen. Im Schnitt sagen das nur 17 Prozent. Fast drei Viertel (73 Prozent) wünschen sich aber, flexibel arbeiten zu können. Denn, wie die Durham Business School schreibt: "Wenn wir frei sind, unseren Tagesablauf selbst zu planen, leisten die meisten von uns viel mehr".

Das Wohlbefinden - und damit die Leistungsfähigkeit - der Belegschaft hängt allerdings nicht nur von den genannten Punkten ab, wie die Schule betont. Ebenso wichtig sind die Kollegen.

Zauberformel für das Wohlergehen am Arbeitsplatz noch nicht gefunden

Die britische Durham Business School hat die Studie "Warnhinweis - Arbeit kann Ihrer GesundheitGesundheit erheblichen Schaden zufügen" zusammen mit dem Dienstleister JBA im Auftrag von Regus unter 1.000 Fach- und Führungskräften durchgeführt. Regus ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von innovativen Arbeitsplatzlösungen. Avaya hat für die Studie "Flexible Working in Europe and Russia" durch den Marktforscher Dynamic Markets insgesamt mehr als 3.000 Angestellte befragen lassen. Top-Firmen der Branche Gesundheit

Bei allem Appell-Charakter der Studien - die Durham Business School räumt ein, "die Zauberformel für das Wohlergehen am Arbeitsplatz" auch nicht enthüllen zu können.

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