Markt für Contract-Management-Tools legt in den nächsten zwei Jahren zu

Vertrags-Management reduziert Beschaffungskosten um ein Fünftel

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Vorhaben Nummer Eins rund ums Vertrags-Management ist das Standardisieren der Prozesse und Methoden.
Vorhaben Nummer Eins rund ums Vertrags-Management ist das Standardisieren der Prozesse und Methoden.

Dabei werden sich 37 Prozent der potenziellen Käufer für Lösungen von ihrem Sourcing-Provider entscheiden und 35 Prozent wollen sich an ihren Enterprise-Ressource-Planning-Dienstleister wenden. 22 Prozent planen, einen unabhängigen Anbieter von Vertrags-Management-Lösungen zu suchen und dreizehn Prozent wollen das Thema mit eigenen Entwicklungen angehen.

Welchen Weg auch immer die Studienteilnehmer beschreiten – nach Aussagen der Analysten dürfte es sich auszahlen: So genannte "Best in Class"- Firmen, Unternehmen also, die mit besonders positiven Kennzahlen auffallen, können mit ihrem bereits implementierten Vertrags-Management bis zu 22 Prozent an Kosten einsparen. Als erstes strategisches Ziel in Punkto Vertrags-Management nennen 69 Prozent der Studienteilnehmer, die Prozesse und Methoden standardisieren zu wollen.

Genaue Protokolle notwendig

Die Analysten haben eine Check-Liste mit sechs Punkten rund um das Vertrags-Management zusammengestellt:

  • Der komplette Prozess rund um das Erstellen und Verwalten von Verträgen muss genau definiert und protokolliert werden.

  • Alle Beteiligten im Unternehmen müssen Vertrags-Management-Initiativen sowie die Budgets für deren Automatisierung unterstützen.

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