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Twitter, iPad-App, Mobile, TV

Was die Generation Y von Banken fordert

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Junge Bankkunden verlangen laut Forrester nach Smartphone-Apps und Auftritten in sozialen Netzwerken. Als Basis brauchen Banken solides ECM und BPM.
Neue Kanäle kommen hinzu, alte verschwinden trotzdem nicht: Seit 2006 hat Online-Banking viele Nutzer gewonnen. Seltener gehen die Kunden dagegen in die Filiale. Aussterben wird sie laut Forrester dennoch nicht.
Neue Kanäle kommen hinzu, alte verschwinden trotzdem nicht: Seit 2006 hat Online-Banking viele Nutzer gewonnen. Seltener gehen die Kunden dagegen in die Filiale. Aussterben wird sie laut Forrester dennoch nicht.
Foto: Forrester

Es mag den einen oder anderen beruhigen: Die klassische Bankfiliale stirbt nicht aus. Sie ändert nur ihre Aufgabe. Denn hauptsächlich wickeln die europäischen Verbraucher von heute und morgen Bankgeschäfte über Laptop und iPad ab. BankenBanken müssen sich außerdem über TwitterTwitter und FacebookFacebook präsentieren. Das behauptet zumindest Alexander Hesse, Analyst beim US-Marktforscher Forrester. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Zunächst ein paar Zahlen zum Verhalten europäischer Bankkunden: 36 Prozent haben innerhalb eines jeden Monats im ersten Quartal 2010 Online-Banking genutzt. 2006 waren es erst 28 Prozent. Im Gegensatz dazu besuchten 38 Prozent eine Filiale - 2006 waren es noch 46 Prozent. Fast gleich geblieben ist seither die Zahl derer, die zum Bankautomaten gehen: Im ersten Quartal 2010 taten das drei von vier Konsumenten, 2006 waren es mit 76 Prozent unwesentlich mehr.

Forrester hat nachvollzogen, welche Kanäle Banken ihren Kunden seit 1990 anbieten. 1990 waren es Filiale und Call Center. 2000 kamen Bankautomaten und Website-Auftritte dazu. Seit 2010 gehört Mobile-Banking dazu und ab 2020 werden es zum Beispiel soziale NetzwerkeNetzwerke, TabletsTablets und vernetzte TV-Geräte sein. Laut Hesse verlangen Bankkunden nach neuen Kanälen, ohne jedoch die bisherigen komplett aufzugeben. Alles zu Netzwerke auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Der Analyst interessiert sich insbesondere für die sogenannte Generation YGeneration Y, die Menschen also, die um 1990 herum geboren sind. Banken, die diese Kunden nicht verpassen wollen, müssen eine Multi-Channel-Strategie entwickeln. Diese sollte nach jetzigem Stand Folgendes umfassen: SMS Text Alerts, Mobile Websites, Anwendungen für das Smartphone, Apps für das iPadiPad, Instant Messaging, soziale Netzwerke, Microblogging, auf Kundengruppen zugeschnittene Websites und Lösungen für vernetzte TV-Geräte. Alles zu Generation Y auf CIO.de Alles zu iPad auf CIO.de

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