Die Performance steigt

Was Six Sigma und Business Process Management zusammen leisten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Unter diesen Firmen gibt gut jede Vierte (27 Prozent) an, es bestehe kein Interesse. 23 Prozent kennen BPM nicht und immerhin 19 Prozent können keine Gründe nennen. In jedem zehnten Unternehmen gab es offenbar Fürsprecher, BPM konnte sich aber nicht durchsetzen.

Six Sigma scheitert an Desinteresse und Kosten

Bei Six Sigma stellt sich die Situation anders dar, denn immerhin arbeiten zwei Drittel aller Befragten ohne die Methode. Von diesen Firmen erklären 33 Prozent schlicht Desinteresse. 19 Prozent wissen nicht, warum auf Six Sigma verzichtet wird. 14 Prozent scheuen die Kosten und dreizehn Prozent kennen die Methode nicht. In einem Punkt sind die Zahlen deckungsgleich: Wie bei BPM stand auch Six Sigma in jedem zehnten Unternehmen auf der Agenda, setzte sich aber nicht durch.

Die Studie "Praxis und Erfolgsfaktoren im Zusammenspiel von Six Sigma und BPM" ist an der Fachhochschule Koblenz im Fachbereich Betriebswirtschaft entstanden. Studienleiter sind Wirtschaftsinformatik-Professor Ayelt Komus und Betriebswirtschaft-Professor Bert Leyendecker. Die Autoren sind Stephanie Brechtel, Christoph Enting, Andrea Hellwig, Kerstin Kup, Mathias Röttjes und Robert Schliestedt.

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