Strategien


Häufige Probleme

5 Fallen bei der Software-Entwicklung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

4. Personelle Fluktuation während der Entwicklung: Verlassen Mitarbeiter während der Entwicklung das Unternehmen, verliert der CIO auch deren Know-how und ihre spezifische Erfahrung mit der Applikation. Nicht immer gelingt es Unternehmen, das Wissen scheidender Mitarbeiter auf neue Kollegen zu transferieren.

5. Fachliche Defizite der Mitarbeiter beziehungsweise unterschiedliches fachliches Niveau: Das Beste für komplexe Software-Projekte sind Entwickler mit ähnlichem fachlichen Niveau. Das sei in der Praxis jedoch nur selten der Fall, so Actinium. Weit öfter seien fachliche Defizite einzelner Mitarbeiter festzustellen.

Mit einem Herumdoktorn an solchen Einzelsymptomen dürfte sich Rainer Janßen nicht zufrieden geben. Der CIO der Munich ReMunich Re hatte sich das Thema Anwendungsentwicklung im Februar auf den Hamburger IT-Strategietagen vorgenommen. Sein Appell: CIOs sollten die Anwendungsentwicklung nach dem Prinzip von Produktionsstraßen aufbauen. Top-500-Firmenprofil für Munich Re

Janßen fordert Service-Orientierung

Janßen hält ein Umdenken für nötig. Er möchte Anwendungsentwicklung unter dem Stichwort Service-Orientierung diskutieren. Der gesamte Prozess müsse von Entwickeln bis Testen in Blöcke zerschnitten werden.

Konkret: Bei der Munich Re gibt es nur noch zwei "Produktionsstraßen". Janßen sagte auf der Veranstaltung des CIO-Magazins in Hamburg: "Wir können applikationsübergreifend sourcen. Die verwendeten Entwicklerwerkzeuge und Techniken sind über alle Applikationen gleich."

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