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Big Data längst kein Modewort mehr

Chief Data Officer dringend gesucht. Aus guten Gründen.

14.05.2018
CDOs spielen eine entscheidende Rolle bei der datengestützten Transformation. Aber nur, wenn die Erfolgsvoraussetzungen für sie geschaffen werden.

Big Data ist längst kein Modewort mehr, sondern gehört mittlerweile zur Unternehmensroutine. Laut einer IDG Studie haben 75 % der Unternehmen bereits Big-Data-Projekte umgesetzt bzw. verfolgen entsprechende Pläne. Nun müssen sie auch den strategischen Nutzen dieser Daten realisieren und nachhaltige Geschäftsergebnisse damit erzielen.

Zur Bewältigung dieser Herausforderung ist ein Chief Data Officer (CDO) erforderlich. Gartner geht davon aus, dass 90 % der großen internationalen Unternehmen bis 2019 einen CDO haben werden. Diese Einschätzung macht deutlich, dass CIOs und das übrige C-Level-Management die Voraussetzungen analysieren müssen, unter denen ein CDO einen maximalen Beitrag zur datengestützten Transformation leisten kann.

Waren CDOs der ersten Generation noch für Daten-Governance und Daten-Management zuständig, verlagert sich jetzt ihr Fokus auf die optimale Strukturierung und Nutzung von Daten als strategisches Asset im Unternehmen. Aber viele CDOs haben immer noch nicht die Ressourcen, das Budget oder das Standing, um die digitale Transformation aus eigener Kraft voranzutreiben. Deshalb muss der CDO den CIO durch enge Kooperation und konsequente Aufklärungsarbeit bei der Transformation unterstützen.

"Der CDO darf nicht einfach nur ein Kästchen im Organigramm sein, sondern muss eine aktive Rolle bei der Umsetzung neuer Dateninitiativen übernehmen", erklärte Patricia Skarulis, SVP & CIO des Memorial Sloan Kettering Cancer Center, kürzlich bei der CIO Perspectives Konferenz in New York.

Was, wann, wie

Vor ein paar Monaten nahm ich an einem Gespräch mit dem Führungsteam eines großen Konzerns teil. Es ging darum, ob dieses Unternehmen einen CDO brauchte, und wenn ja, welche Aufgaben dieser übernehmen sollte. Es ist nie leicht, eine neue Rolle zu definieren. Das gilt besonders für eine Rolle mit abteilungsübergreifenden Zuständigkeiten wie die des CDO. Um diese Stelle (und die Erfolgsvoraussetzungen für ihren Inhaber) zu schaffen, wollte das Führungsteam zunächst die spezifischen Zuständigkeiten genau definieren und das "Was, Wann und Wie" der Position analysieren.

Die Frage nach dem "Wann" war schnell geklärt: Sofort.

Das "Was" und "Wie" erwies sich als etwas komplexer. Aber wir können schon einige allgemeine Aussagen dazu treffen, auf was sich ein CDO fokussieren und wie er seine Aufgaben angehen sollte.

Wie gesagt, der CDO muss in erster Linie ein Teamarbeiter und Kommunikator sein, der Fach- und Technologie-Teams im Rahmen einer gemeinsamen Vision für ihre Datenstrategien und -plattformen abstimmt, um die digitale Transformation voranzubringen und die Unternehmensvorgaben umzusetzen.

Über die strategische Vision hinaus muss der CDO auch eng mit dem CIO daran arbeiten, eine datenorientieren Kultur im gesamten Unternehmen zu etablieren und zu pflegen. Diese datenorientierte Kultur ist Grundvoraussetzung für die breite Unterstützung der Änderungen, die heute und in der Zukunft mit der digitalen Transformation einhergehen.

"Meine Rolle als CDO sehe ich mittlerweile in der Daten-Governance, im Kuratieren der Daten und in der Überzeugungsarbeit bei den Fachleuten, dass die Daten dem Unternehmen als Ganzes und nicht den [einzelnen] Abteilungen gehören", so Stu Gardos, CDO des Memorial Sloan Kettering Cancer Center, bei der CIO Perspectives Konferenz.

Nicht zuletzt muss der CDO mit dem CIO und der IT-Abteilung an der Implementierung entsprechender Daten-Management- und Daten-Governance-Systeme und -Prozesse arbeiten. So kann er gewährleisten, dass im gesamten Unternehmen vertrauenswürdige, zuverlässige und verfügbare Daten für die Analyse bereitstehen. Trotz alledem dürfen sich CDOs nicht nur mit Technologien und Systemen beschäftigen, sondern sollten ihren Fokus auch auf Mitarbeitern und Prozessen haben. Schließlich ist es ihre Aufgabe, den Nutzenbeitrag zum Unternehmen durch die Verwendung von Daten zu analysieren zu maximieren.

Im bereits angesprochenen Meeting wurde ich gefragt, was einen erfolgreichen CDO ausmacht. Klar ist, dass ein erfolgreicher CDO die Kluft zwischen betriebswirtschaftlichen und technologischen Aspekten überbrückt und Daten als vertrauenswürdige Währung etabliert, die zur Steigerung der Umsätze und Transformation des Unternehmens genutzt wird.

Weitere Informationen dazu, wie CIOs und CDOs das Potenzial von Daten voll ausschöpfen, finden Sie unter https://www.informatica.com/CIO.

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