Mehr als jeder Zweite sieht den Barcode verschwinden

RFID ist vor allem eine Kostenfrage

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Was die personenbezogene Nutzung von RFID angeht, erachten 57 Prozent der Befragten das Identifizieren von Reisenden in Flugzeugen oder Zügen als sinnvoll. 54 Prozent wollen diese Möglichkeit für die zielgenaue Kundenansprache nutzen. Außerdem geben 45 Prozent wiederum an, RFID könne im offenen Strafvollzug eingesetzt werden.

Auf die Frage, ob sie wegen des Datenschutzes Bedenken haben, antworten 28 Prozent mit einem klaren "Ja", 35 Prozent verneinen. 37 Prozent erklären, teilweise Bedenken zu haben.

Die Autoren der Studie wollten außerdem wissen, welche Bereiche innerhalb der genannten Branchen RFID verbessern soll. Dabei sehen die Befragten mit 73 Prozent Zugangskontrollen und -Überwachungen vor dem Einsatz in Vertrieb und Marketing (64 Prozent) und automatischen Zahlungsverfahren.

Fast jeder Dritte zahlt bereits mit RFID-Karten

Beim Stichwort Zahlungsmöglichkeit mittels RFID-Karten haben die Analysten nachgehakt: 31 Prozent der Befragten nutzen diese Technologie bereits, 44 Prozent geben an, den Einsatz zu planen.

Für viele CIOs bedeutet RFID das Ende des Barcodes. Neun Prozent erwarten das sogar innerhalb der nächsten zwei Jahre. 28 Prozent geben dem Barcode noch fünf Jahre, 17 Prozent zehn oder mehr. Allerdings denken 37 Prozent, dass RFID den Barcode nur teilweise ersetzen kann, neun Prozent glauben überhaupt nicht daran.

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