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7 Ratschläge für Social Media

So scheitert Web 2.0

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Banken und Versicherungen kommunizieren auf Twitter, Youtube und Co. am Kunden vorbei. Inhalte sind laut Berater Keylens oft unattraktiv, die Resonanz spärlich.
Tobias Lampe, Project Manager bei Keylens in Düsseldorf, attestiert Banken und Versicherungen Nachholbedarf im Web 2.0.
Tobias Lampe, Project Manager bei Keylens in Düsseldorf, attestiert Banken und Versicherungen Nachholbedarf im Web 2.0.
Foto: Keylens

Selbsternannte Finanz-Experten und Verbraucher, die von ihren Erfahrungen bei Banken berichten - das Internet ist voll davon. Bestimmte Sites scheinen die Kenner jedoch zu meiden. Die von Banken und VersicherungenVersicherungen nämlich. Mit anderen Worten: Die Finanzbranche verschenkt das Potenzial von Social Media. Top-Firmen der Branche Versicherungen

Websites von 25 Versicherungen und 24 Banken geprüft

Zu dieser Einschätzung kommt jedenfalls die Beratungsfirma Keylens aus Düsseldorf. Keylens hat sich die Web-Präsenzen von 25 Versicherungen und 24 Banken angesehen, darunter sechs Sparkassen. Dabei geht es einerseits um quantitative Aspkete - beispielsweise die Zahl der Fans auf Facebook-Seiten - und andererseits um qualitative Fragen. Diese drehen sich um das Engagement der Nutzer.

Banken: Keiner der Kandidaten schneidet gut ab

So sieht die Bewertung der Social-Media-Auftritte der Banken durch Keylens aus.
So sieht die Bewertung der Social-Media-Auftritte der Banken durch Keylens aus.
Foto: Keylens

Zunächst ein paar Zahlen: 14 Kreditinstitute unterhalten deutschsprachige Facebook-Accounts mit jeweils über 1.000 Fans. Elf haben Twitter-Accounts mit je mehr als 1.000 Followern und neun erreichen jeweils mindestens 10.000 Video-Abrufe mit selbst eingestellten Filmen bei Youtube. Social-Media-Aktivitäten, die weniger als 1.000 Fans und Follower beziehungsweise weniger als 10.000 Video-Abrufe erreichen, gelten in der Studie als "insignifikante Präsenz".

Das sagt jedoch noch nicht viel aus, so die Berater von Keylens. "Den meisten Banken fehlen relevante und differenzierende Themen, die den Nerv der User treffen", erklärt Tobias Lampe, Projektleiter bei Keylens. Die Institute verpassten die Chance, sich vom Wettbewerb abzuheben.

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