Finance IT


Outsourcing-Vertrag

Commerzbank modernisiert Wide-Area-Netzwerk

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Commerzbank will ihr Wide-Area-Netzwerk modernisieren. Das Frankfurter Geldinstitut hat mit den Dienstleistern Colt und QSC einen Vertrag im zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen.
Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main.
Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main.
Foto: Julia Schwager, Commerzbank AG

Schon Anfang kommenden Jahres will die Commerzbank ihre IT auf ein neues Managed Business-Netzwerk migrieren. Unterstützung holen sich die Frankfurter dafür bei den Dienstleistern QSC aus Köln und Colt mit Firmensitz ebenfalls in Frankfurt/M.

Die Dienstleister sollen das inländische Wide-Area-Netzwerk nicht nur modernisieren, sondern künftig auch betreiben. Das Outsourcing-Projekt habe ein Volumen "im zweistelligen Millionenbereich" - nähere Angaben machen die Vertragspartner nicht. Die Laufzeit erstreckt sich über fünf Jahre.

Neue Technologien sollen die Leistungsfähigkeit des Netzes steigern. Die Bank verspricht sich kürzere Reaktionszeiten - und vor allem eine "deutliche Kostenreduzierung".

Das Vorhaben segelt im Kielwasser eines weit größeren Projektes: Nach der Übernahme der Dresdner Bank musste CIO Peter Leukert beide Institute technisch verschmelzen. "Eine IT-Integration dieser Komplexität und Größe ist Neuland", kommentierte der Commerzbank-CIO im März 2011 gegenüber cio.de. Die Kosten für die Integration gab er mit 2,5 Milliarden Euro an.

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