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Steigender Druck erzeugt Zwist um Verantwortlichkeiten

Die neun größten IT-Streitpunkte bis 2010

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Unrealistische Erwartungen vom Business, Kostendruck und die Weigerung der Linien-Manager, Verantwortung zu übernehmen sind die größten Probleme eines CIOs in den kommenden zwei Jahren. Die Analysten von Gartner haben eine Liste der drängendsten Konflikte erstellt.
Ken McGee, Vice President bei Gartner, lächelt. Dabei weiß er, was in den kommenden zwei Jahren auf CIOs zukommt.
Ken McGee, Vice President bei Gartner, lächelt. Dabei weiß er, was in den kommenden zwei Jahren auf CIOs zukommt.

Es gibt immer was zu tun und die Zukunft war auch schon mal besser. "Die wachsende ökonomische Instabilität erhöht weltweit den Druck auf die IT, Unternehmen in ihren Geschäftszielen zu unterstützen", sagt Ken McGee, Vizepräsident des US-Marktforschers Gartner. Damit CIOs wissen, wo es brennt, haben die Analysten eine Liste der neun dringendsten Konflikte erstellt, die 2009 und 2010 auf sie zukommen werden.

1. Das Business verlangt mehr, als die IT liefern kann. Fachabteilungen sind zum internen Kunden geworden, die IT zum Dienstleister. Wer meint, die IT solle auch noch zum Enabler neuer Geschäftsprozesse und Produkt-Innovationen mutieren, sticht in das Wespennest Nummer Eins.

Gartner sieht das realistisch: Diese Erwartungen kann der durchschnittliche CIO nicht mehr erfüllen, weil er gar nicht die Leute dafür hat. Konsequenz: Bei Neueinstellungen versuchen, den Spagat zwischen Technik und Business zu schaffen.

2. Eine moderne Infrastruktur muss her. Die soll aber nichts kosten. Natürlich muss die Infrastruktur den Veränderungen an betrieblichen Abläufen und Kapazitätsbedarf angepasst werden. Weil im Hintergrund immer der Controller mit dem Rotstift wedelt, rät Gartner, wo es geht, zu konsolidieren und zu virtualisieren. Ziel ist eine Modernisierung, die sich quasi selber finanziert.

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