Energiekonzern

Innogy zahlt unveränderte Dividende

12.03.2018
Der vor der Zerschlagung stehende Energiekonzern Innogy will seinen Aktionären für das vergangene Geschäftsjahr lediglich eine unveränderte Dividende zahlen.
RWE und Eon wollen die Geschäftsfelder von Innogy unter sich aufteilen.
RWE und Eon wollen die Geschäftsfelder von Innogy unter sich aufteilen.
Foto: innogy SE

Vorgeschlagen werde eine Ausschüttung von 1,60 Euro je Aktie, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zu den Plänen des Großaktionärs RWE und des Konkurrenten Eons hielt sich InnogyInnogy dabei zunächst bedeckt. Man werde dazu "zu gegebener Zeit Stellung nehmen", hieß es. RWE und EonEon hatten am Sonntag überraschend mitgeteilt, dass sie die Geschäftsfelder von Innogy unter sich aufteilen wollen. Top-500-Firmenprofil für EON Top-500-Firmenprofil für Innogy

Eon will dazu in einem ersten Schritt Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen beteiligen. Eon würde das lukrative NetzgeschäftNetzgeschäft und dem Stromvertrieb von Innogy erhalten, während die erneuerbaren Energien unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Das erst zwei Jahre alte Unternehmen Innogy würde damit zerschlagen. Top-Firmen der Branche Energie u. Rohstoffe

Abschreibungen auf britisches Vertriebsgeschäft

Für 2017 erreichte Innogy seine im Dezember gesenkte Prognose. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg leicht um 3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Dazu trug das Netzgeschäft mit rund 1,9 Milliarden Euro den Löwenanteil bei. Das Nettoergebnis wurde mit 778 Millionen Euro nahezu halbiert - unter anderem wegen Abschreibungen auf das britische Vertriebsgeschäft. Bereinigt stieg das Nettoergebnis um neun Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte Innogy und geht weiter von einem bereinigten Nettogewinn von 1,1 Milliarden und einem bereinigten EBIT von rund 2,7 Milliarden Euro aus. (dpa/rs)

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