BT, Fujitsu, HP und IBM kommen bei Umweltschützern gut weg

IT-Anbieter im Öko-Test

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Simon Mingay, Research Vice President und Green IT-Chef bei Gartner, ist stolz auf die Untersuchung. "Diese erste Studie ihrer Art untersucht, welche Rolle große ICT-Unternehmen bei der Reduzierung ihres eigenen Beitrags am Klimawandel spielen, und zwar hinsichtlich ihrer Geschäftstätigkeit, ihrer Lieferkette sowie ihrer Produkte und Dienstleistungen", sagt er. Gleichzeitig räumt Mingay ein, dass es in diesem Bereich an Standards und Metriken fehlt. Es sei eben noch viel zu tun.

Die Autoren der Studie haben außerdem erfragt, welche Rolle "grüne" Kriterien bei IT-Einkäufern spielen. Mehr als jeder Dritte (35 Prozent) nennt den Preis als wichtigstes Kriterium. 54 Prozent behaupten, Umweltverträglichkeit und Preis seien gleich wichtig. Und elf Prozent erklären, die Öko-Verträglichkeit habe höchste Priorität.

Auf das in der Sozialforschung bekannte Phänomen "Soziale Erwünschtheit" - der Befragte gibt an, was gut klingt - gehen die Studienautoren nicht ein.

Simon Mingay hat die Ergebnisse Anfang November auf dem Gartner Symposium in Cannes vorgestellt.

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