Projekte


Bluefield-Ansatz

Jenoptik migriert auf S/4HANA

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Für die Umstellung seines ERP-Systems auf SAP S/4HANA hat der Technologiekonzern Jenoptik einen Vertrag mit SNP abgeschlossen.
Jenoptik-Sitz in Rochester Hills in den USA: Die heutige Jenoptik Aktiengesellschaft geht auf eine Werkstatt von Carl Zeiss zurück.
Jenoptik-Sitz in Rochester Hills in den USA: Die heutige Jenoptik Aktiengesellschaft geht auf eine Werkstatt von Carl Zeiss zurück.
Foto: Jenoptik

Mit Unterstützung des Dienstleisters SNP Schneider-Neureither & Partner migriert der Optik- und Elektronikkonzern Jenoptik auf SAPSAP S/4HANA. Im Mittelpunkt steht das ERP-HauptsystemERP-Hauptsystem. Die Partner haben einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwölf Monaten abgeschlossen. Alles zu ERP auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

Jenoptik verfolgt einen sogenannten Bluefield-Ansatz, stellt also selektiv um. Unternehmenskritische und sensible Daten sollen in einem einzigen Go-live-Projekt migriert und aktualisiert werden. Christian Königsdörffer, Programmleiter für Global Business Excellence bei dem Konzern, spricht von einem "komplexen" Projekt.

Er erwartet, organisatorische Veränderungen und ausgewählte Neuerungen schon im ersten Schritt umsetzen zu können. Im Anschluss rechnet Königsdörffer mit einer "größeren Innovationsphase, um die Möglichkeiten von S/4HANA voll auszuschöpfen". Alternative Wege einer S/4HANA-Migration sind beispielsweise eine Neuimplementierung (Greenfield) oder die Transformation vorhandener Systeme (Brownfield).

Hochautomatisierte Lösungen inklusive Cloud-Migration

Der Jenoptik-Konzern hat bereits in früheren Projekten mit SNP zusammengearbeitet. Eine zentrale Rolle im aktuellen Vorhaben spielt die Datentransformations-Plattform CrystalBridge. Deren hochautomatisierten Funktionen für IT- und Geschäftsbereiche inklusive Cloud-Migrationen können den Umstieg erleichtern.

Unabhängig von diesem Projekt gestaltet die Jenoptik ihre IT-Architektur um. CIO Frank Liptow platzierte sich damit unter den Top Ten in der Kategorie Mittelstand beim Wettbewerb "CIO des Jahres" 2021.

Die Jenoptik Aktiengesellschaft operiert in den drei Sparten Light & Optics, Light & Production und Light & Safety. Rund 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von rund 767 Millionen Euro. In der heutigen Form entstand die Jenoptik 1991; ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1846 zurück, als Carl ZeissCarl Zeiss in Jena eine optische Werkstatt gründete. Top-500-Firmenprofil für Carl Zeiss

Jenoptik | ERP-Migration
Branche: Optik und Elektronik
Use Case: Migration des ERP-Systems auf SAP S/4HANA
Ansatz: Bluefield (selektive Migration)
Dienstleister: SNP Schneider-Neureither & Partner, Heidelberg
Werkzeug: Datentransformations-Plattform CrystalBridge
Vertragslaufzeit: zwölf Monate

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