Verständnis für die Abläufe steigt, die Kosten auch

Netzwerk- und Anwendungs-Management zusammenführen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Unterschiedliche Erfolgsraten von Unternehmen mit zusammengeführtem Netzwerk- und Anwendungs-Management im Vergleich zu den anderen.
Unterschiedliche Erfolgsraten von Unternehmen mit zusammengeführtem Netzwerk- und Anwendungs-Management im Vergleich zu den anderen.

Und mehr als jeder zweite Betrieb (53 Prozent) hat Policies für den Umgang mit Netzwerk-Ressourcen festgeschrieben. Bei 38 Prozent steht das noch auf der Liste.

Mit welchen Vorteilen kann ein Entscheider rechnen, wenn er Anwendungs- und Netzwerk-Management in die Verantwortung eines einzelnen Mitarbeiters legt? Aberdeen hat sich die Erfolgsraten beim Lösen von Problemen mit Anwendungen angesehen. Ergebnis: Die Firmen mit zusammengeführtem Management erreichen 58 Prozent. Die ohne bleiben mit 45 Prozent deutlich darunter.

Beim Lösen von Netzwerk-Hardware-Problemen beträgt die Diskrepanz 58 versus 49 Prozent.

Der holistische Blick auf die IT

Dahinter steckt ein grundsätzlicher Unterschied: Wird das Management von Anwendungen und Netzwerk in die Hand einer Person gelegt, bekommen die Firmen einen "holistischen Blick" auf ihre IT. Das Verständnis für Vorgänge, Abhängigkeiten und Zusammenspiel der Software steigt.

So schwärmt denn auch ein Studienteilnehmer: "Wir haben uns aus drei Gründen für das Zusammenführen von Anwendungs- und Netzwerk-Management entschieden: Um besseren Einblick in die Performance zu bekommen, um Kosten zu senken und um das Implementieren neuer Applikationen ins Netzwerk besser in den Griff zu kriegen. Vor neun Monaten haben wir mit dem Zusammenlegen angefangen und sehen bereits jetzt in allen drei Bereichen Verbesserungen."

Zur Startseite