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Trotz Sicherheitsrisiken

Smartphone-Boom bei Bankgeschäften

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Jeder zweite Bankkunde geht 2015 nur noch zur Beratung in die Filiale. Alltägliche Geldgeschäfte laufen dann übers Smartphone, so eine Commerzbank-Studie.
Nur noch zu speziellen Anlässen wie Beratung gehen Bankkunden künftig in die Filiale. Alltägliches wie Überweisungen erledigen sie zunehmend über das Smartphone.
Nur noch zu speziellen Anlässen wie Beratung gehen Bankkunden künftig in die Filiale. Alltägliches wie Überweisungen erledigen sie zunehmend über das Smartphone.
Foto: Vodafone D2 GmbH

Binnen zehn Jahren werden BankenBanken ihren Kunden flächendeckend Mobile-Banking anbieten. Davon gehen 44 Prozent der deutschen Verbraucher aus, wie die Commerzbank in einer repräsentativen Umfrage berichtet. Jeder Vierte erwartet diese Entwicklung schon bis 2015. Top-Firmen der Branche Banken

Die Commerzbank führt das auf die steigende Nutzung Internet-fähiger Mobiltelefone zurück. "Schon heute nutzen rund neun Millionen Deutsche ein Smartphone. In zwei Jahren wird sich diese Zahl mindestens verdoppelt haben", glaubt Michael Mandel, der das Filialgeschäft der Bank verantwortet.

Dieser Trend bedeute aber nicht das Ende der klassischen Filiale, so Mandel weiter. Die Verbraucher gingen zum Beispiel dann weiterhin persönlich zu ihrer Bank, wenn sie sich über komplexere Produkte beraten lassen wollen.

Das scheint die Umfrage zu bestätigen. Knapp jeder Zweite (49 Prozent) sagt, dass er die Filiale weiterhin besuchen werde, aber schon ab 2015 "nur noch zu besonderen Anlässen". Alltägliches wie Konto-Check und Überweisungen werde online oder mobil erledigt, erlären die Kunden.

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