Die 10 wichtigsten Stressfaktoren

Worunter IT-Mitarbeiter leiden

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Mittel Nummer Eins ist Sport. Außerdem achten die Befragten auf ihre Ernährung. Jeder Vierte praktiziert regelmäßig Entspannungstechniken.

Was Urlaub betrifft, scheinen ITler Nachhilfe zu brauchen. Fast jeder vierte Freiberufler (23 Prozent) hat im vergangenen Jahr keinen Urlaub gemacht. Das sind jedoch weniger als bei den abhängig Beschäftigten - unter ihnen geben das 29 Prozent an. Wenn die Menschen denn wegfahren, fällt ihnen das Abschalten schwer.

Keine Ahnung wie man Urlaub macht

Das beginnt schon mit der Planung des Urlaubs. Wie Studienleiterin Dagmar Siebecke beobachtet, orientieren sich die Befragten dabei an Image- und Statusüberlegungen statt daran, was wirklich Entspannung bringt. Siebecke: "Hier ist zum Teil tatsächlich Hilflosigkeit und Unterstützungsbedarf zu diagnostizieren".

Die Studie über Belastungen, Beanspruchungen und Ressourcen in der IT-Arbeit ist Teil des Projektes "Pragdis". Pragdis steht für "Präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz in diskontinuierlichen Erwerbsverläufen" und beschäftigt sich mit Präventionsstrategien für schwer erreichbare Zielgruppen (Freelancer, Intelligent Mobile Worker und diskontinuierlich Beschäftigte), die zukünftig durch das Raster des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu fallen drohen. Im Verbund der Technischen Universität Dortmund mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Team GesundheitGesundheit GmbH werden Ansatzpunkte innovativer Prävention auf den Ebenen Individuum, Unternehmen und NetzwerkeNetzwerke erarbeitet. Alles zu Netzwerke auf CIO.de Top-Firmen der Branche Gesundheit

Projektleiterin Dagmar Siebecke ist Diplom-Psychologin und Diplom-Arbeitswissenschaftlerin. Pragdis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) gefördert.

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