Strategien


Checkliste für Strategie

4-Phasen-Modell der Enduser-Einbindung

Alexander Müller-Herbst ist Partner und Geschäftsführer der Information Services Group Germany (ISG). Er leitet den Bereich TBM (Technology Business Management) und Analytics.

Die 3 Ebenen der EUC-Strategie

Zur erfolgreichen Einführung einer EUC-Strategie sollten sich Unternehmen an dem Vier-Phasen-Modell orientieren.
Zur erfolgreichen Einführung einer EUC-Strategie sollten sich Unternehmen an dem Vier-Phasen-Modell orientieren.
Foto: Information Services Group

Den Weg aus der operativen Sackgasse weist eine solide EUC-Strategie. Sie sollte klären, wie die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz in fünf Jahren arbeiten sollen, wie der Weg dorthin am besten gestaltet wird, welche Abhängigkeiten dabei zu berücksichtigen sind und alle betrieblichen Ebenen einbeziehen: die Endbenutzer, die IT sowie die Geschäftsleitung.

1. Die Nutzerebene

Viele neue Arbeitsplatz-Lösungen haben ein enormes Produktivitätspotenzial, das es zu integrieren gilt. Beispielsweise sorgen Tablet-PCs und Smartphones für mehr Mobilität und Flexibilität. Cloud Anwendungen (SaaS) erfordern keine Installation von Anwendungen und benötigen somit auch keine Softwareverteilung, was Ressourcen spart. Zudem schafft die Virtualisierung neue Möglichkeiten, Anwendungen bereitzustellen. Touch- und Spracheingabe werden sicherlich in den kommenden Jahren die Bedienung von Anwendungen revolutionieren.

Der CIO und die anderen IT-Verantwortlichen sollten prüfen, welche Neuerungen für das Unternehmen künftig eine Rolle spielen und wie sie damit umgehen wollen: Bekommen etwa alle Benutzer alle Möglichkeiten (One Size fits all) - oder erhält jede Gruppe die Arbeitsumgebung, die für ihre jeweiligen Aufgaben erforderlich ist (Benutzersegmentierung)? Wie lassen sich die Produktivität und zugleich die Zufriedenheit der Nutzer nachhaltig steigern? Denn die Akzeptanz entscheidet über den Gesamterfolg.

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