Hamburger IT-Strategietage


// Am 21. und 22. Februar 2019 treffen sich im Hotel Grand Elysée CIOs und IT-Entscheider zu den 17. Hamburger IT-Strategietagen 2019. Der von CIO-Magazin und Hamburg@work gemeinsam veranstaltete Kongress bietet Top-Referenten, spannende Vorträge und eine lebhafte Diskussion.

Hamburger IT-Strategietage

Die Top-Prioritäten der IT-Entscheider

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Für die Hamburger IT-Strategietage 2018 haben wir Keynote-Speaker und Referenten zwei Fragen gestellt: Was steht auf Ihrer Prioritätenliste in diesem Jahr und welche Ratschläge können CIOs mit auf den Weg in die Digitalisierung geben?
  • "Technologie allein hilft nicht - der Mensch muss mit: Erstens: Fördern Sie den Kulturwandel, zweitens schaffen Sie neue Arbeitsumgebungen und investieren Sie drittens in Sinnstiftung!"
  • "Im Fokus stehen die Umsetzung von Ende-zu-Ende-Automation, Robotics und die Transformation traditioneller Services in die Cloud."
  • "Entdeckt Eure kindliche Neugier für IT wieder - keine andere Lebensphase bietet eine bessere innovative Fehlerkultur."
  • "Frühe Zusammenarbeit mit Technologiepartnern und externen Geschäftspartnern für den Aufbau von digitalen Ökosystemen."
Die Forderung nach Innovationsfähigkeit prägt auch die IT in Unternehmen.
Die Forderung nach Innovationsfähigkeit prägt auch die IT in Unternehmen.
Foto: WFP Innovation Accelerator

Alles dreht sich um die Innovationsfähigkeit der IT. Das cio.de-Magazin wollte von CIOs wissen, was das konkret in ihrem Arbeitsalltag heißt und welche Ratschläge sie Kollegen geben. Unsere zwei Fragen lauteten:

  1. "Das Motto der Strategietage lautet ,The Next Level of Innovation' – Was steht in Bezug auf dieses Motto in Ihrer Prioritätenliste 2018 ganz oben?"

  2. "Wie lauten Ihre drei Ratschläge an CIOs, um diese Prioritäten ,aus den Labors ins Business' zu bringen?"

Hartmut König, Adobe

Hartmut König, Chief Technology Officer (CTO) Central Europe bei Adobe, setzt auf Künstliche Intelligenz (KI). Seine Prioritäten: "Dank moderner Analyse-Tools sind wir heute in der Lage, Kundeninformationen jederzeit auswerten zu können. Im nächsten Schritt gilt es nun, diese Datenintelligenz in intelligentes, erlebnisorientiertes Marketing zu überführen! Künstliche Intelligenz wird dabei zum Schlüssel: Sie macht die Daten direkt für die Kundenkommunikation nutzbar und hebt das Experience Business auf ein neues Level."

Hartmut König ist CTO Central Europe bei Adobe.
Hartmut König ist CTO Central Europe bei Adobe.
Foto: Hartmut König/Adobe

Sein Rollenverständnis enthält folgende drei Ratschläge: "Als Enabler des Experience Business und Motor der DigitalisierungDigitalisierung leisten CIOs einen strategischen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Dieser Rolle sollten sie gerecht werden, in dem sie Verantwortung für die Strategie zur digitalen Transformation übernehmen, künftig noch stärker als Berater fungieren und noch enger mit der Geschäftsleitung, dem Marketing und anderen Abteilungen zusammenarbeiten." Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Michael Müller-Wünsch, Otto

Michael Müller-Wünsch ist CIO beim Versandhändler Otto.
Michael Müller-Wünsch ist CIO beim Versandhändler Otto.
Foto: Otto

Auch Michael Müller-WünschMichael Müller-Wünsch, Otto-Bereichsvorstand Technology (CIO), spricht von KI. Seine Prioritäten: "Im Wandel vom Onlinehändler zur Plattform steht Künstliche Intelligenz ganz oben auf unserer Agenda." Er stellt klar: "Nicht als Hype, sondern als Handwerk: KI steigert die Relevanz von otto.de für Konsumenten und unsere Effizienz als Verkaufsplattform für Markenpartner. Weil wir die Algorithmen selbst bauen, suchen wir laufend Verstärkung im Bereich Business IntelligenceBusiness Intelligence und Data Science." Profil von Michael Müller-Wünsch im CIO-Netzwerk Alles zu Business Intelligence auf CIO.de

Seinen Kollegen gibt er Folgendes mit auf den Weg: "Technologie allein hilft nicht - der Mensch muss mit: Erstens: Fördern Sie den Kulturwandel, zweitens schaffen Sie neue Arbeitsumgebungen und investieren Sie drittens in Sinnstiftung!"

Markus Noga, SAP

Um die Stichworte Chatbots und Machine LearningMachine Learning kreist das Statement von Markus NogaMarkus Noga, der innerhalb des SAPSAP InnovationInnovation Center Networks die Machine-Learning-Teams leitet. Seine Prioritäten: "2018 wird ein besonders spannendes Jahr für die Unternehmen, die bereits erste Schritte unternommen haben, um ihre Geschäftsprozesse intelligent zu machen. Einige unserer Kunden werden die konzeptionelle Phase verlassen und Maschinelles Lernen auf Basis von ausgereiften Algorithmen erstmals auch produktiv einzusetzen. Darüber hinaus werden Conversational Interfaces wie Chatbots, intelligente Applikationen und Plattformen für Maschinelles Lernen im Unternehmensumfeld zukünftig flächendeckend zum Einsatz kommen." Profil von Markus Noga im CIO-Netzwerk Alles zu Innovation auf CIO.de Alles zu Machine Learning auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

Markus Noga ist Leiter der Machine-Learning-Teams innerhalb des SAP Innovation Center Networks.
Markus Noga ist Leiter der Machine-Learning-Teams innerhalb des SAP Innovation Center Networks.
Foto: SAP

CIO E-Magazin

Diese Entwicklungen sollten alle IT-Entscheider nutzen, so Noga weiter. Seine drei Ratschläge: "Erstens: Chatbots sind das Interface der Zukunft und bieten eine Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten. Identifizieren Sie frühzeitig Einsatzgebiete für diese neue Form der Endbenutzerinteraktion und schaffen Sie die technischen Voraussetzungen für deren Gebrauch. Zweitens: Intelligente Applikationen automatisieren routinemäßige Aufgaben und erleichtern die Implementierung von maschinellem Lernen in Geschäftsprozesse.

Finden Sie heraus, in welchen Geschäftsbereichen Sie Wertschöpfung durch Automatisierung schaffen und Ihre Mitarbeiter gleichzeitig nutzbringender einsetzen können. Drittens: Plattformen für maschinelles Lernen bieten die Möglichkeit, individuelle Anwendungsfälle zu adressieren. Überlegen Sie sich, welche Plattform Ihren Kenntnissen und Bedürfnissen entspricht. Sie legt den Grundstein für die Transformation Ihres Betriebs zum intelligenten Unternehmen."

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